Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Hartmut Wieland
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Gedenkkerze
Tom Fiedler
Lieber Hardy,
viel zu spät habe ich jetzt zufällig erfahren, dass Du leider von uns gegangen bist. Schon als Kind warst Du mein Held an der Gitarre und wir haben so gerne Deinem Spiel gelauscht. Und unvergessen ist für mich unsere gemeinsame Musik zu Bimbos 70sten Geburtstag.
Ich denke an Dich
Gedenkkerze
Otto Vogel
Lieber Hartmut,
ich weiß ja, dass Dich diese Nachricht nicht mehr erreichen wird; zumindest nicht auf dem „normalen“ Weg. Dennoch schreibe ich Dir und weiß nicht mal, ob das je jemand lesen wird.
Die Nachricht von Deinem Tod kam über Hans Krause zu mir. Ich bin erschrocken. Das ist ja immer so, wenn auf der „horizontalen Lebenslinie der Gleichaltrigen“ immer wieder Leerstellen auftauchen. In Deinem Fall ist es nochmals besonders: Unsere Elternwohnungen standen gerade mal 70 Meter (nachgemessen) voneinander. In der Pfauenstraße sind wir in den Kindergarten gegangen bei Sw. Ida (zu Beginn unserer regelmäßigen Klassentreffen konntest Du kommen, und wir haben dort einen Ortstermin gemacht und uns mit der Leiterin umgesehen: Was sah alles noch wie früher aus, was hatte sich verändert?) Später gingen wir in die Riedschule (da konnten wir noch „rechtzeitig“ zuhause losgehen, auch wenn es zum ersten Mal geläutet hatte): erst besuchten wir Grundschule, dann die Realschule.
Es waren Kinder- und erste Jugendjahre (einschl. Konfirmation), die parallel verliefen. So v i e l haben wir nicht gemeinsam gehabt. Deine Interessen und meine waren nicht kongruent. Bewundert habe ich aber Dein frühes Engagement in der Musik. Das war beeindruckend und wurde immer besser. Die Musik ist wohl eine Konstante bei Dir geblieben. Wie gut war das und wie gut musste das tun.
Jetzt lese ich von Deinem Einsatz weit über die Musik hinaus, nämlich dem Engagement für andere: in der Klinik, im Kollegenkreis, im Freundeskreis und im Gesundheitsladen. (Der Artikel von Dir zum 30jährigen Bestehen des Ladens hat mich sehr beeindruckt.) Und von der hohen Wertschätzung, die sie Dir alle aus Deinen Lebenskreisen entgegenbringen und wohl auch gebracht haben. Auch das ist gut, besonders, wenn das für Dich spürbar war und wenn Du es Dir gefallen lassen konntest.
Die Pandemiezeit hatte die Korrespondenz im Kreis der ehem. Klassenkameraden Ende 2020 weitgehend zum Erliegen gebracht. Davor haben wir noch ein paar wenige Male Kontakt gehabt. Du hattest von Deiner Krankheit erzählt. Es gab eine Zeit der „Entwarnung“, dann aber von bevorstehenden neuen Untersuchungen. Und dann war keine Antwort mehr da. Du erwähntest auch einen möglichen längeren Auslandsaufenthalt. Und jetzt bedauere ich, dass ich es nicht nochmals versucht habe, Dich zu erreichen. So ist es, wenn man zu spät kommt; das zwickt einen und man ist von sich enttäuscht.
Deiner Familie und den Vielen, die um Dich trauern und die Dich sicherlich in Deiner letzten Zeit intensiv begleitet haben (soweit pandemisch möglich), fehlt nun viel. Sie „denken an dich und vermissen dich“, schreiben sie in ihrer Anzeige. Das geht mir auch so und vermutlich vielen aus unserer ehem. Klasse. Trotzdem: Loslassen haben sie Dich müssen, und wir müssen das auch. Und der Schmerz muss eingelassen werden, der sich nicht wegklappen oder übertünchen lässt. Und man hofft, dass man ihn aushalten wird.
Es gibt Menschen (wie mich), die täglich in den sog. Losungen der Herrenhuter Brüdergemeine lesen. Da findet sich heute ein Vers aus dem 92. Psalm. Er heißt: „Die gepflanzt sind im Hause Gottes, werden in den Vorhöfen unserer Gottes grünen. Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein.“
Bei diesem Vers bist Du mir in den Sinn gekommen. Selbst jetzt noch vermagst Du aus der Erinnerung zu blühen, solchermaßen fruchtbar zu sein und ganz frisch. Ein Segen halt.
In dankbarer Erinnerungu nd mit dem herzlichen Beileid für alle, die Dir nahe waren und Dich lieben
Otto Vogel
Gedenkkerze
Hans Krause
Rest in Peace.The Sounders ( nie vergessen )
Gedenkkerze
Heinz-Otto Körschgen
Unsere Zeit der Freundschaft war ein Geschenk in meinem Leben.
Gedenkkerze
Manne
Du wirst mir fehlen, als Freund und Kollege