Monika Krall

Monika Krall

geb. Schimpfhauser
* 12.12.1962 in Starnberg
† 25.07.2013 in Gilching
Erstellt von Gerhard Krall
Angelegt am 29.07.2013
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Kondolenzen (2)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Unvergessen

01.08.2013 um 18:04 Uhr von Diana Ruhland

Lieber Gerhard, lieber Patrick,

meine Trauer kann ich nicht in Worte fassen, es ist einfach nicht zu verstehen was passiert ist. Aber ich bin immer und zu jeder Zeit für euch da, mit euch zu trauern, an Moni zu denken, euch zu drücken oder einfach nur zuzuhören.

Moni ist und bleibt immer in unserem Herzen.

 

 

 

Kondolenz

Auf der anderen Seite des Weges

31.07.2013 um 22:10 Uhr von Peter Unger

 

Lieber Gerhard,

liebe Trauerfamilie,

 

tief erschüttert habe ich vom Ableben Monikas Kenntnis genommen.

 

In den Anfangszeiten meiner Tätigkeit bei der Stadtsparkasse München habe ich Sie  als freundliche, aufgeschlossene und immer hilfsbereite Kollegin kennen gelernt.

 

Ihre immer offene und gerade Art Probleme anzugehen und Lösungen zu finden, sich aber auch nicht verbiegen zu lassen habe ich sehr bewundert.  Hier war und ist mir Monika noch heute ein Vorbild.

 

Die gemeinsamen Aufenthalte in Auffach werde ich nie vergessen.

 

Leider haben wir uns nach Monikas Zeit bei der Münchner Sparkasse aus den Augen verloren.

 

Das lag wohl darin, dass Monikas Hauptaugenmerk auf Ihre Familie und die geliebten Pferde gerichtet war und ich so viele 3000er und 4000er der Alpen wie möglich von oben sehen wollte.

 

Dass dies so war bedauere ich im Nachhinein. Es ist mir aber gleichzeitig auch Lehre und Auftrag mit Freundschaften künftig sensibler umzugehen.

 

Ich weiß, dass in dieser schweren Zeit  in der ihr euch gerade jetzt befindet mit Worten nur sehr eingeschränkt Trost gespendet werden kann.

 

Trotzdem will ich euch auf ein Gedicht des Französischen Schriftstellers Charles Péguy aufmerksam machen.

 

Dieses Gedicht hat meiner jetzigen Lebensgefährtin Erni vor 15 Jahren sehr viel Kraft gegeben.

Ihr Mann ist durch einen schrecklichen Arbeitsunfall  auch plötzlich aus dem Leben gerissen worden und durch diese Zeilen hat Erni sehr viel Energie geschöpft um wieder aufzustehen und Ihren Weg weiter gehen zu können.

 

Auf der anderen Seite des Weges

 

Der Tod ist nichts

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen

Ich bin ich, ihr seid ihr

Das, was ich für euch war, bin ich immer noch

Gebt mir den Namen,

den ihr mir immer gegeben habt

sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt

gebraucht nie eine andere Redeweise

seid nicht feierlich oder traurig

lacht weiterhin über das,

worüber wir gemeinsam gelacht haben

betet, lacht, denkt an mich

betet für mich,

damit mein Name im Hause ausgesprochen wird

so, wie es immer war

ohne irgendeine besondere Bedeutung

ohne die Spur eines Schattens

das Leben bedeutet das, was es immer war

der Faden ist nicht durchschnitten

warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein

nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg

ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

 

                                               Charles Péguy

 

Mit stillem, lieben Gruß

 

 

Peter Unger

 

P.S.:

Erni und ich würden uns freuen, wenn dich und deine Familie der Weg nach Walchsee führt.

 

Ihr seid hier immer willkommen.